Profil des Monats: Automobilindustrie Redakteur Chuck Giametta

An was haben mein Vater und mein Onkel und meine älteren Cousins herumgemacht? Was hatte sie zusammen geschweißt, was hatte sie runter von der Veranda, über den schmalen Rasen, an den Straßenrand an diesem trüben Sonntagnachmittag zusammen gebracht? Sie – von den Sport Referenzen, die ich nicht begriffen habe, die sanfte Stichelei , die ich vorgab zu verstehen, die Witze, die ich unmöglich verstehen konnte – sie waren mein Leuchtturm im Universum der Erwachsenen. Wenn sie glaubten, etwas sei von Bedeutung…

Also folgte ich. Es war ein ’61 Impala SS. Weiß mit roten Seitenstreifen, anmutiges Wagendach, schmalbandige Weißwandreifen, schimmernde Spinner Radkappen, eine Innenausstattung aus Purpur und Chrom. Es sah aus als schwebe es über dem schwarzen Asphalt dieser Chicagoer Nebenstraße, vor den braunen Ziegeln der gegenüber liegenden Wohnhäuser. In einer Zeit, in der jedes neue Auto im Block eine Gelegenheit darstellte, hier war meine Einführung in die Welt der Autos, die von Bedeutung war.

Die Reise zu CarPreview, die an diesem Sommernachmittag begann, hatte viele Zwischenstopps: eine “erste Karriere” als Zeitungsreporter; der Übergang von Druck- zum Online-Journalismus; und nun eine Präsenz im Netz, mit mir als ungleichartiger Autor, Regisseur und “Talent” in Neuwagen Videobewertungen. Die Ausbildung begann, wie ich vermute, mit dem Impala.

Unsere Familienautos waren nützliche Limousinen und Kombis; mein Vater brauchte den Laderaum für die koffergroßen Verpackungsmaschinen, die er verkaufte. Als er uns schließlich einen Zweitwagen kaufen wollte, war ich mir sicher, dass ich ihn für einen 1970 Plymouth Duster 340 begeistert hatte. Es war konservativ aussehend und erschwinglich und sein V-8 Motor war eher klein, gemessen an den Motoren der Epoche. Ich wies darauf hin, dass es sogar mit der Sicherheit von vorderen Scheibenbremsen ausgestattet war, ein seltenes Standard-Feature bei solch einem Auto. Natürlich erkannte ich, dass der Duster 340 nicht der schnellste war. Sicher, wir bräuchten ein Automatikgetriebe, damit Mama es auch fahren könnte, ein Zugeständnis, dass ich bereit war zu machen.

Der Tag kam. Ich ging in die Schule. Er fuhr zum Autohändler und ich stellte mir folgende zwei Szenarien vor: Ein weiser Verkäufer wies auf den Vierzylinder, Doppelauspuff und Hot Cam des 340er hin und sagte: “Sie haben einen 16-jährigen Sohn, der gerade seinen Führerschein gemacht hat?” Oder der Vater Blick meine Vaters hat sich von dem altbackenen Duster auf den brandneuen ’70 Barracuda Coupé gerichtet. Bananen-gelb mit schwarzem Vinyldach, es muss so ausgesehen haben, als ob er über dem grauen Fliesenboden des Verkaufsraums geschwebt hat. Anstatt ein Junior Muskelauto zu Hause anzutreffen, traf ich auf ein 318 Barracuda. Ja, der 70er war einer der am saubersten aussehenden Ponyautos und ein tolles Gefährt für einen jungen Burschen, insofern ich die Schlüssel bekommen könnte. Aber es neigte dazu, die Art von Menschen zu beeindrucken, die nicht viel über Autos wissen. Außerdem hatte er einen winzigen Rücksitz …

Die Kraftfahrzeug-Revolution war jedenfalls im Gange und ich fuhr einen 1974 Ford Pinto als ich das College beendete. Ein vernünftiges Fahrzeug während der Ölkrise, wie ich annehme und ein akzeptables Transportmittel für einen angehenden Journalisten. Tatsächlich begleitete es mich durch meine ersten Jobs in dem Beruf, als Reporter, der über Gericht und Polizei, Politik und Schulen und alle Arten von städtischem Treiben für wöchentliche Zeitungen und Tageszeitungen berichtete. Es war eine herausfordernde und umfassende Verfolgungsjagd. Ich lese hin und wieder ein Automagazin, aber meine Begeisterung für Motoren ist durch Arbeit, Ehe und die Freuden der Familie schwächer geworden.

Als Reporter in Charlottesville, Virginia erfuhr ich eines Tages, dass Volkswagen einen sogenannten “langen Vorlauf” in einem nahe gelegenen Bergort inszenierte. Ich rief die Pressestelle von VW an und sagte, dass ich eine Reportage machen wollte und erhielt die Erlaubnis mich zu beteiligen. Es war ein 1979-Model-Line Event, mit 150 Auto Autoren aus dem ganzen Land , die tagsüber den Blue Ridge Parkway auf und ab fuhren und abends mit Steaks, Whisky und Zigarren verköstigt wurden. Ich habe das Ganze dokumentiert und mir nie vorgestellt, dass ich eines Tages dazu gehören würde.

Ein paar Jahre später, als Business-Reporter für Norfolk (Va.) Virginian-Pilot, fing ich an für den Autoteil der Zeitung zu schreiben. Ich verfasste eine wöchentliche „Auto“ Kolumne und richtete meinen Blick auf den lokalen Winkel der Neuigkeiten aus der Industrie. Ein zeitnaher Artikel war über den Cadillac im Standard of the World. “Die Bastarde verrecken mir”, sagte ein Caddy Händler zu mir und bezieht sich dabei, so bin ich überzeugt, auf seine alternde Kundenbasis. In dem Durcheinander, das dem Zitat der Veröffentlichung folgte, behauptete er, er meinte, dass sein Inventar im Autohaus verwelke. Er hatte das Glück, dass ich in meinem Bericht seine Analyse der Automobilmarke, basierend auf ethnische Merkmale und Rassen, weggelassen habe.

Es war klar, dass Autoreportagen bunt sein können und ich bewarb mich als Redakteur bei Consumer Guide in Chicago. Ich wurde im Jahr 1987 eingestellt und tauchte in die Erstellung von periodischer Kfz-Kaufberatung ein, was zum Hauptteil meiner Karriere für die nächsten 20 Jahre sein würde. Erhältlich am Kiosk und in Buchhandlungen, die Handbücher beschrieben alle neuen Fahrzeuge, mit detaillierten Spezifikationen und Einzelhandels- und Händlerpreisen. Unsere ständig wachsenden Mitarbeiter schrieben und produzierten gebundene Bücher, die Berichte über Ferrari, Lamborghini und dergleichen, Ausgaben über Muskelautos und Sportwagen und Enzyklopädien über Sammlerautos enthielten.

Ein großer Reiz des Jobs war die Bewertung von Neuwagen – durch das Fahren zwei neuer Wagen pro Woche. An das Büro über die Presse-Flotte des Automobilherstellers geliefert, fand ich mich auf dem Weg zur Arbeit und an den Wochenende hinter dem Steuer der neuesten Pontiacs und Porsche, Buicks und BMWs. Die Nachbarn fragten sich, in was ich als nächstes nach Hause kommen würde. Und jedes Pendeln war Bildung in der Hinsicht, dass einige Autofahrer dies klar machten, wenn ich drin saß, sagen wir, ein Honda Civic gegen eine Mercedes S-Klasse. Es war auch eine Bestätigung, dass die Menschen Autos lieben. Ich erinnere mich an die Aufregung, als ich einem noch nicht erhältlichen PT Cruiser oder Mazda Miata oder Volkswagen New Beetle oder Dodge Viper fuhr.

Eines Abends beim nach Hause fahren in einer roten 1990 Corvette, schaute ich in den Rückspiegel und sah ein paar etwa zwanzig Jahre alte Jungs in einem silbernen Taurus. Sie waren ganz aufgeregt. Sie hatten die konvexe Rücklichtplatte und die quadratischen Rücklichter an der Corvette bemerkt – ein subtiles Zeichen dafür, dass es sich um den brandneuen ZR-1 handelte, Amerikas Ferrari ködernder König des Hügels. Ich erkannte meine Pflicht und tat es. Die Autobahnspur vor mir war frei. Ich schaltete runter, gab Kette und verschwand im Getöse des V-8 Motors. Als ich auf 60 oder so verlangsamte, holte der Taurus auf und ich konnte die Jungs sehen wie sie grinsen und klatschten. Dann ließ der Fahrer das Lenkrad los und schloss sich seinem Kumpel an, indem er mit beiden Händen applaudierte.

Sicherlich war einer der unerwarteten Belohnungen meines Jobs mein Glück zu teilen, vor allem mit Fahrzeugen für Familie und Freunde. Als Reporter verweigerte ich sogar eine Tasse Kaffee von jedem über den ich berichtete. Es war eine komplett bezahlte Reise, die kommenden neuen Modelle an exotischen Schauplätzen zu fahren, mit erstklassiger Unterkunft und Verpflegung, sogar mit Geschenken wie Jacken oder Gepäck als Andenken an die Reise. Die Absicht des Autoherstellers war es, uns Schreiberlinge in eine Stimmung zu bringen, die uns empfänglich für ihre Botschaft macht. Es war ein akzeptierter Teil des Geschäfts. Einige Publikationen, insbesondere großen Zeitungen, bestanden darauf, die Kosten der Automobilhersteller für ihre Korrespondenten zurückzuerstatten (und irgendwelche Geschenke abzulehnen). Aber wir hatten kein solches Budget und die einfache Tatsache ist, dass wir nicht in der Lage waren, diese Autos in einem wettbewerbsfähigen Zeitraum zu bewerten ohne solche Reisen zu akzeptieren. Wir behielten die Geschenke und ich bin zuversichtlich, dass wir auch unsere Objektivität behalten haben.

Als ich zum leitenden bei Carpreview.com Auto Redakteur befördert wurde, hatte ich eine Gruppe von 16 Redakteuren, Autoren, Kunstdirektoren und Foto-Akquisition Spezialisten unter mir. Für einige unserer gebundenen Bücher haben wir freiberufliche Experten in ihren Fachgebieten in Anspruch genommen, die für ein bereits vertrautes Publikum schreiben konnte, sagen wir, die zwischen einem Lotus Elite und einem Lotus Elan unterscheiden konnten. Für unsere Neuwagen Kaufberatung war meine Erfahrung als Reporter eine gute Grundlage, da wir darauf aus waren, einfach und übersichtlich für Autokäufer zu schreiben, die den Unterschied zwischen, sagen wir, Frontantrieb und Hinterradantrieb nicht verstanden.

Für jede Konstante muss es auch Veränderungen geben. Hersteller-finanzierte Medienreisen sind beispielsweise immer noch Teil des Geschäfts, aber der “lange Vorlauf”, der ein neues Auto Monate vor dessen Veröffentlichung für den Produktionsplan von gedruckten Magazinen zur Schau stellte, wurde von der Unmittelbarkeit des Internet weitgehend überholt. Autohersteller können die Presse in einem Auto setzen kurz bevor es auf den Markt kommt und sich trotzdem einer umfangreichen Berichterstattung sicher sein. Und ihre Presse-, Design-, Marketing- und Technik-Teams haben jetzt viel mehr Frauen und Minderheiten in verantwortungsvollen Rollen. Die Presseleute haben sich auch dauerhaft verändert, da eine Mehrheit jetzt Webseiten und Blogs und eine erheblichen Anzahl an “Lifestyle” Outlets anbietet, in denen Autos zweitrangig sind, aber das Publikum vertraulich ist. Und im Gegensatz zu damals, finden die heutigen Medien Reisen eher verschanzt in unseren Zimmern statt, wo wir auf unseren Laptops herum klicken.

In der Tat ist kein Berufswechsel durchschlagender gewesen als die Einführung der elektronischen Veröffentlichung. Es hat den Druck platt gemacht, Consumer Guide und viele seiner Tinte-auf-Papier Zeitgenossen vermindert. Es hat sicherlich meinen Übergang ins Reich der Internet-Plattformen beschleunigt. Glücklicherweise werden Testwagen noch immer ausgeliehen, sie wecken immer noch das Interesse der Nachbarn und Corvettes sorgen noch immer für ein erstaunliches Spektakel. Ich kann Neuwagen Bewertungen von meiner Heimat Colorado aus schreiben und Videos vor dem Hintergrund der herrlichen Rocky Mountains drehen. Apropos Videos, nichts was ich beruflich gemacht habe, hat mich mehr mit meinem Publikum verbunden. Zuschauer Kommentare zeigen kritische Zurückhaltung, sind manchmal ganz lustig, werden gelegentlich ein wenig gemein, sind aber immer interessant.

Stürmisch beschreibt am besten die heutige Automobilindustrie. Automobilhersteller stürmen in immer wuchernde Nischen – will irgendwer einen 355 PS Luxus Kleinwagen Crossover SUV? – und sind gezwungen, nicht nur miteinander zu konkurrieren, sondern sich für die autonome Fahr-Revolution von Apple und Google zu rüsten. Wie wir damit umgehen und welche Art von Macht uns antreibt ist reichhaltiges Material für den Automobiljournalisten, insbesondere einem der dazu neigt, sich einen ’61 Impala vorzustellen, der auf einer Welle von Coolness schwimmt.

Herzlich Willkommen!

Willkommen zur Liberaturpreis Website.

Hier werden wir über alle Sorten von Romane diskutiert werden.

Grundsätzlich wollen wir eine Gesunde und wertvolle Gruppe von Lesern und Leserinnen.

Bücher laden dazu ein, anderen Kulturen zu begegnen und eigene Wahrnehmungen zu überprüfen und verändern.

Literatur kann die Vielfalt der Kulturen und den Reichtum unterschiedlicher Erfahrungen und Traditionen auf unterhaltsame Weise erschließen.

Bücher können unsere Wahrnehmung verändern, uns von alten Denkmuster befreien.

Wir werden alle folgenden Rubriken wahrnehmen:

Roman
Thriller
Fantasy
Krimi
Horror
sci fi
Western
Mysterium
Action
Drama
liebe
Ratgeber
comic
Skandal
Romantikers
Abenteuer
Rezension
Heidi Seidl

Preis von Leserinnen und Lesern gestiftet, der Literatur aus Lateinamerika, Asien und Afrika dem hiesigen Publikum näher bringen soll